Friday, November 6, 2015

Vita Magica November mit Letizia Mancino

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde von 'Vita Magica',

wir hoffen, daß wir Sie und Ihre interessierten Freunde am 24.11.2015 um 15 Uhr 30 bei der 5. Veranstaltung von 'Vita Magica' mit Letizia Mancino begrüßen dürfen. 

Herzlichen Dank für Ihr Interesse im voraus!

 
Liebe Grüße,

Rita Kocher und Wolfgang Hampel  



Wann?

Dienstag, den 24.11.2015, 15 Uhr 30

Wo?

Akademie  für  Ältere *
Bergheimer Straße 76

69115 Heidelberg 

Haupteingang - Erdgeschoß links
großer Saal E 06


Lageplan: 

http://www.akademie-fuer-aeltere.de/ueberuns/ihrwegzuuns.html


*Der Vita Magica Blog beinhaltet aktive Links, d. h. bei farblich veränderten Texten sind weitere Informationen für Sie hinterlegt.  


Bildergebnis für Letizia Mancino Hilde Domin
Bildergebnis für Letizia Mancino Hilde Domin
Bildergebnis für Letizia Mancino Hilde Domin
Bildergebnis für Letizia Mancino Hilde Domin


Dr. Letizia Mancino wurde in Rom geboren und ist promovierte Architektin. Als solche ist sie seit 1983, neben ihren künstlerischen Aktivitäten, in Heidelberg tätig. 1991 erschien ihr Gedichtband Licht und Schatten. Seit 1992 ist sie Vorsitzende der Goethe-Gesellschaft Heidelberg. Prägend war ihre Freundschaft zu Hilde Domin, welche seit 1999 bestand – sie übertrug ihre Gedichte ins Italienische.



Sage nicht Tod


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Die Gedichte, die in diesem Band versammelt sind und uns von Letizia Mancino vorgestellt werden, entstanden unmittelbar nach dem Tod von Hilde Domin. Sie erzählen den letzten Tag und die letzte Stunde im Leben der Dichterin. Sie sprechen über den Tod und über eine Freundschaft, die den Tod überdauert. Die Texte sind ein Gespräch, eine Fortsetzung der Gespräche, die im Leben stattgefunden haben. 

Fragen, die Hilde Domin bewegten, sei es Liebe oder die Frage nach Gott, sei es der Tod oder die Einsamkeit in der Vertreibung, sie alle finden in den Gedichten eine poetische Antwort.

»Merke es Dir: Sage nicht Tod. Dies ist Täuschung«.



Ein lyrisches Porträt von Hilde Domin 




Bildergebnis für Letizia Mancino

 

Vorwort

Was bringt ein Germanist Studenten bei, wenn er über die Lyrik nach 1945 unterrichten will und auf Hilde Domin zu sprechen kommt? Er wird zunächst erwähnen, daß der Nachname ein Kunstwort ist, ein Pseudonym, gewählt von einer Schriftstellerin im Exil, um ihren Fluchtort Santo Domingo zu ehren. 1957 ist die gebürtige Kölnerin ins Land ihrer Muttersprache zurückgekehrt, hat bewegende Gedichtbände, kluge journalistische Beiträge und autobiographische Schriften veröffentlicht. Die letzten Jahrzehnte hat sie in Heidelberg gelebt, und ich kenne in der sprunghaft-umkreisenden Art und dem rührenden Inhalt keine Annäherung, die besser als die von Letizia Mancino wäre, um dieser Zeit gerecht zu werden — dem Alleinsein und doch, nach dem Verlust des Lebenspartners, dem Aufgefangen-werden durch Freunde, zu denen die Autorin dieser Blätter - temperamentvolle Vorsitzende der Heidelberger Ortsvereinigung der Goethe-Gesellschaft und Katzenfreundin - selbst gezählt hat. Es ist die zweite Annäherung nach dem Gedichtband „Sage nicht Tod", jetzt mit sensiblen Prosa-Beobachtungen des Zusammenseins untermischt. Eine einzigartige Spiegelung entsteht, ein Doppelbild der vertriebenen Jüdin und der eingewanderten Italienerin, verbunden durch einen heiklen, einen tiefen, einen dichterischen Umgang mit der deutschen Sprache.

Prof. Dr. Dr. h.c. muh. Volkmar Hansen
Direktor Goethe-Museum Düsseldorf




Müslüm Türüğ's photo.


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